Holzkirchen in der Slowakei
Die hunderte Jahre dauernden Traditionen der Holzverarbeitung äußerten sich in greifbarer

Gestalt vor allem im volkstümlichen
Bauwesen und so findet man hier noch heute bezaubernde kleine Dörfer mit Holzhütten rundum dominierende Dorfkirchen aus Holz großartig gezimmert. Diese Kirchen stehen meist auf kleinen Hügeln oder an natürlichen Zufluchtsorten, abgetrennt von den übrigen,

weltlichen Gebäuden. Häufig sind sie Bestandteile kleiner Friedhöfe, umgeben von geschnitzten Holzkreuzen.
Bis zum heutigen Tag blieben 50 Kirchen erhalten, die meisten aus dem 17. bis 19. Jht
Die kleinste Gruppe der sakralen Holzbauten bilden die römisch-katholischen Kirchen. Sie gehören gleichzeitig zu den ältesten und sind

wertvolle Kunstdenkmäler aus dem 15. und 16.Jahrhundert. (Hervartov, Tvrdosin, Trnove).
Artikularkirchen,ie in Oberungarn (der heutigen Slowakei) auf der Grundlage der vom Ödenburger Landtag 1681 erlassenen gebaut wurden.
(Kezmarok, Svaty Kriz, Hronsek, Lestiny, Istebne).
Die zahlreichste Gruppe von Holzkirchen bilden die Kirchen der östlichen Zeremonie.
Die
griechisch-orthodoxen Kirchen mit ihren zahlreichen Varianten sind im Nordosten der Slowakei in kleinen Dörfern mit meist weniger als hundert Einwohnern verstreut. Das Charakteristikum dieser sakralen Holzbauten ist die Trinitas, die „Dreigeteiltheit", die die heilige Dreifaltigkeit symbolisiert. (Trocany, Kozany, Jedlinka, Fricka, Krive, Lukov, Brezany).
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